Finde dein IKIGAI

Ikigai und damit den Sinn des Lebens finden. Finde heraus, was Du liebst, was Du gut kannst, wofür Du bezahlt werden kannst und was die Welt braucht …

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Blue Zones & Ikigai

Der amerikanische Journalist Dan Buettner untersuchte für das National Geographic Magazin die sog. Blue Zones. Die Orte der Welt an denen die Quote der Über-100jährigen bersonders hoch ist und ging den Ursachen auf den Grund. So ist er in einer dieser blauen Zonen, in Okinawa, auf das Ikigai-Konzept gestoßen. 

Ikigai steht für das, wofür es sich zu leben lohnt bzw. das, wofür es sich morgens aufzustehen lohnt. Wenn Du danach lebst und es gefunden hast, lebst Du länger, erfüllter und gesünder.. weil Dein Leben an Sinn gewonnen hat

Dein Ikigai finden – mit diesen 4 Fragen

Dein Ikigai findest Du, in dem Du die nachfolgenden vier Fragen beantwortest und die Schnittmenge dieser Antworten findest:

  1. Was liebst Du? Wofür brennst Du?

  2. Was kannst Du? Was fällt Dir leicht?

  3. Wofür kannst Du bezahlt werden? Wofür besteht eine Zahlungsbereitschaft?

  4. Was braucht die Welt? Was bringt die Welt nach vorn?
Ikigai finden

1. Was liebst Du?

Die Grundlage des Ikigai bildet die eigene Passion mit der ersten Frage: Was liebst Du? Denn nur wenn Du liebst, was Du tust, hast Du dauerhaft Spass daran und musst nicht mehr nach der “Work-Life-Balance” suchen, denn Du hast dein “Life” in deiner “Work” gefunden. Es geht darum, für Dich herauszufinden, was Du besonders besonders gern tust und nach Möglichkeit auch konkreter zu werden mit der Frage: Was genau ist es, das Du an diesen Tätigkeiten liebst?

Um diese Fragen zu beantworten, solltest Du Dir im ersten Schritt eine Stunde Zeit nehmen, in der Du für niemanden erreichbar bist: Handy aus, Rechner aus, alles aus, was Dich irgendwie ablenken kann. Und Du solltest Dir einen Ort suchen, an dem Du Dich wohlfühlst und Deine Gedanken schweifen lassen kannst. Sei es auf dem Balkon, im Garten, auf dem Berg, am See, im Stadtpark.. wo auch immer. Denn die unten stehenden Fragen sind nur die halbe Miete. Wichtig ist, den Denkprozess in Gang zu setzen – und das funktioniert nur ungestört in angenehmer Umgebung wirklich gut. 

Beim Finden der eigenen Passion spielt es keine Rolle, ob Du die Tätigkeiten gut kannst, damit Geld verdienen kannst oder ob die Welt sie braucht. Das kommt später. Jetzt schreib erstmal auf, was Du liebst.. und wenn es das Beobachten von Wolken, das Musik hören oder das Ausschlafen ist.  

Die 7 Fragen zu dem, was Du liebst


  1. Was kannst Du stundenlang tun, ohne müde zu werden?
  2. Worüber kannst Du ewig lang sprechen, ohne dass Dir langweilig wird?
  3. Was hast Du als Kind schon gern gemacht?
  4. Was sind Deine Lieblingsfilme, -serien und -bücher und was genau magst Du daran besonders?
  5. Was gibt Dir Energie? Nach welcher Tätigkeit fühlst Du Dich anschließend wohler als vorher?
  6. Wenn Geld keine Rolle mehr spielt im Leben, weil Du mehr als genug auf dem Konto hast und es kann auch nicht weniger werden. Was würdest Du den Tag tun?
  7. Was würdest Du tun, wenn Du es richtig gut könntest?

Nach der Beantwortung dieser Fragen, sprich doch mal mit Deinem Partner, deinen besten Freunden und Deinen Arbeitskollegen und frage sie, was Dich aus ihrer Sicht begeistert. Wenn sich Dinge wiederholen, einfach die bestehenden mit jeder Wiederholung unterstreichen.

Dann hänge Dir Deine Notizen eine Woche lang an Deinen Badezimmerspiegel und versuche möglichst viel davon umzusetzen in dieser Woche, um nochmal in in Dich hineinzuhorchen, was ganz genau an diesen Tätigkeiten Du liebst. Wenn es geht, werde konkret.

2. Was kannst Du?

Die Antwort auf die zweite Frage des Ikigai “Was kannst Du?” resultiert in der Schnittmenge mit dem, was Du liebst, in Deine Passion. Auch hier geht im ersten Schritt darum, herauszufinden, was Du gut kannst, wo Du bislang gute Ergebnisse abgeliefert hast und was Dir ganz genau an diesen Tätigkeiten besonders liegt. 

Du solltest Dir auch für diese Frage, wie im letzten Teil, eine Stunde Zeit nehmen, in der Du für niemanden erreichbar bist: Handy, Rechner aus.. alles, was Dich irgendwie ablenkt. Und verbringe diese Denk-Stunde am besten an einem Ort, an dem Du Dich wohlfühlst. Denn nur wenn Du in den gedanklichen “Flow” kommst, was Ruhe und Wohlgefühl voraussetzt, wirst Du wirklich relevante Antworten finden.

Beim Finden der eigenen Fähigkeiten spielt es noch keine Rolle, ob Du die Tätigkeiten liebst, damit Geld verdienen kannst oder ob die Welt sie braucht. Das kommt später. Jetzt schreib erstmal auf, was Dir besonders gut liegt. 

Die 8 Fragen zu dem, was Du kannst


  1. Was fällt Dir leicht? Was kannst Du gut?
  2. Was hast Du gelernt in der Schule, der Ausbildung oder im (Selbst-)Studium?
  3. Wofür hast Du kürzlich “Danke für Deine Hilfe!” gesagt bekommen?
  4. Hast Du schon mal Auszeichnungen, Bestnoten bekommen oder Wettbewerbe gewonnen?
  5. Was hast Du im Leben bislang erreicht (beruflich oder privat)?
  6. Über welche Themen weißt Du mehr als andere in Deinem Umfeld?
  7. Wonach fragen Dich Freunde und Kollegen um Rat?

Nach der Beantwortung dieser Fragen, sprich doch mal mit Deinem Partner, deinen besten Freunden, Deinen Arbeitskollegen und Deinen Chef und frage sie, was Du aus ihrer Sicht gut kannst. Wenn sich Dinge wiederholen, einfach die bestehenden mit jeder Wiederholung unterstreichen. 

Dann hänge Dir Deine Notizen eine Woche lang an Deinen Badezimmerspiegel und versuche möglichst viel davon umzusetzen in dieser Woche, um nochmal in in Dich hineinzuhorchen, was ganz genau an diesen Tätigkeiten Du gut beherrschst. Auch hier gilt: Wenn es geht, werde konkret.

3. Wofür kannst Du bezahlt werden?

Sicher hast Du in den vergangenen Teilen schon vieles identifiziert, was Du liebst und was Du gut kannst aber sicher besteht nicht für alles eine ausreichend hohe Zahlungsbereitschaft, um auch wirklich davon leben zu können. Spielst Du z.B. gern Gitarre und singst auch ganz gut dazu, so wirst Du feststellen, dass es sehr sehr viele gute Gitarristen & Sänger gibt, die vielleicht sogar besser sind als Du und auch noch kein Geld damit verdienen – Schlicht, weil es zu viele “Bewerber” auf zu wenige “Stellen” gibt. D.h. um damit Geld verdienen zu können, musst Du zu den allerbesten gehören. Oder aber Du suchst Dir Felder aus mit etwas weniger Konkurrenz und etwas mehr Zahlungsbereitschaft im Markt. 

Du solltest Dir auch für diese Frage, wie im letzten Teil, eine Stunde Zeit nehmen, in der Du für niemanden erreichbar bist: Handy, Rechner aus.. alles, was Dich irgendwie ablenkt. Und verbringe diese Denk-Stunde am besten an einem Ort, an dem Du Dich wohlfühlst. Denn nur wenn Du in den gedanklichen “Flow” kommst, was Ruhe und Wohlgefühl voraussetzt, wirst Du wirklich relevante Antworten finden.

Bei der Identifikation dessen, wofür Du bezahlt werden kannst, spielt es noch keine Rolle, ob Du es auch liebst oder gut kannst. Das finale Matching der 4 Kreise findet im sechsten und letzten Teil der Ikigai-Serie erst statt.

Die 7 Fragen zu dem, was der Markt Dir abkauft


  1. Womit hast Du in Deinem Leben schon Geld verdient?
  2. Welche Eigenschaften machen Dich für potenzielle Kunden attraktiv?
  3. Welche Probleme kannst Du einfacher lösen, als andere?
  4. Wo kannst Du einen echten Mehrwert liefern, der anderen Menschen Geld wert sein könnte?
  5. Welche Fähigkeiten hast Du, mit denen andere bereits Geld verdient haben?
  6. Welche Hobbies hast Du, die Potenzial haben, Einkünfte zu erzielen?
  7. Welche Produkte & Dienstleistungen begeistern Dich, mit denen bereits sehr viel Geld verdient wird?

Nach der Beantwortung dieser Fragen, sprich doch mal mit Deinem Partner oder deinen Freunden, womit Du aus ihrer Sicht Geld verdienen könntest. Wenn sich Dinge wiederholen, einfach die bestehenden mit jeder Wiederholung unterstreichen. Auch hier gilt: Wenn es geht, werde konkret.

Damit hast Du nach Abschluss der Woche den vierten Teil abgeschlossen und kannst Dich nun der letzten Frage “Was braucht die Welt?” im nächsten Teil widmen.

 

 

4. Was braucht die Welt?

Um langfristig nicht in die geistige Leere zu laufen, ist es ratsam, sie auf Dinge zu konzentrieren, die die Welt braucht. Also Dinge, die unsere Welt zu einer besseren machen. 

 

 

Das ist Dein Ikigai

Nachdem Du nun alle 4 Fragen für Dich beantwortet hast, lernst Du in diesem Kapitel, wie Du die Antworten übereinanderlegst. Daraus kannst Du Schnittmengen ableiten und damit Dein Ikigai formulieren.

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